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Aktuelle Informationen zum Trinkwasser Teil 1

Trinkwasser für Schorndorf

Die Wasserversorgung des Stadtgebietes und der Stadtteile wird sowohl durch Eigenwasservorkommen als auch durch Fernwasser (Zweckverband Landeswasserversorgung, Langenau) jederzeit in ausreichendem Maß und in gleich bleibender Qualität sichergestellt.
Die Beschaffenheit des Trinkwassers ist von Natur aus gut, so dass Desinfektionsmaßnahmen in der Regel nicht erforderlich sind. Darüber hinaus werden die Richt- und Grenzwerte der Trinkwasserverordnung in vollem Umfang eingehalten. Dementsprechend konnten in keinem der verteilten Trinkwässer chemische Stoffe zur Pflanzen- und Schädlingsbekämpfung, Schwermetalle und Mineralöle sowie chlorierte Kohlenwasserstoffe nachgewiesen werden. Die Qualität des Schorndorfer Trinkwassers wird ständig durch routinemäßige Entnahme und Untersuchung von Wasserproben kontrolliert.

Detaillierte Trinkwasseranalyse

 

Wasserhärte

Das im Stadtgebiet sowie den Stadtteilen verteilte Trinkwasser liegt im Härtebereich 2, bzw. im unteren Drittel des Härtebereiches 3 und weist entsprechend eine mittlere Härte von 13,0 °dH bis 17,0 °dH auf. Das Wasser ist somit in allen Versorgungsbereichen noch als "mittelhart" einzustufen. Die im Wasser enthaltenen Härtebildner Calcium und Magnesium sind nicht nur wichtige Mineralien für unsere Gesundheit, sondern auch notwendige Wasserinhaltsstoffe zur Ausbildung einer gleichmäßigen Schutzschicht in den Wasserleitungen.

 Stadtteil Härtebereich Wasserhärte Calcium Magnesium Millimol
Schorndorf Südstadt 2    14 °dH   67,6mg/l    12,4 mg/l  2,5
Buhlbronn 2    14 °dH   67,6mg/l    12,4 mg/l  2,5
Miedelsbach 2    14 °dH   67,6mg/l    12,4 mg/l  2,5
Oberberken 2    14°dH   67,6mg/l    12,4 mg/l  2,5
Unterberken 2    14 °dH   67,6mg/l    12,4 mg/l  2,5
Weiler 2    14 °dH   67,6mg/l    12,4 mg/l  2,5
Schorndorf Nordstadt 3    18,4 °dH   101mg/l    18,2 mg/l  3,3
Haubersbronn

3

   17,1 °dH   96,3mg/l    15,7 mg/l  3,0
Schornbach 3    18,2 °dH   102mg/l    16,9 mg/l  3,2
Mannshaupten 3    16 °dH   69,4mg/l    27,3 mg/l  2,8
Schlichten 3    18,7 °dH   73mg/l    36,6 mg/l  3,3

                                                                                                                                        Jahresmittelwerte 2011

Härtebereiche

1   bis 1,5 Millimol
=
bis 8,4° dH Gesamthärte (weich)
2 1,5 bis 2,5 Millimol
=
8,4-14° dH Gesamthärte (mittel)
3   über 2,5
=
über 14° dH Gesamthärte (hart)

Dennoch kann sich die Wasserhärte bei bestimmten Anwendungsbereichen, wie z. B. beim Erwärmen des Wassers durch lästige Kalkbeläge äußern. Diese Kalkablagerungen können bei Waschmaschinen weit-
gehend verhindert werden, wenn sie bei Temperaturen ab 60 °C zusätzlich zu der für den Härtebereich 2 empfohlenen Waschmittelmenge einen separaten Wasserenthärter zugeben. Für Geschirrspülmaschinen gibt es Spezialsalze zum Enthärten.

Im Bereich von Warmwasserboilern kommt es zu weniger Kalkablagerungen, wenn sie das Wasser nicht über 60 °C erwärmen. Eine Nachbehandlung des Schorndorfer Trinkwassers durch Teilenthärtung ist bei den im Mittel vorliegenden Gesamthärten von 13,0 °dH bis 17,0 ° dH (je nach Versorgungszone) nicht zu empfehlen.

Falls der Einbau einer Enthärtungsanlage dennoch erwogen wird, sollte dieser möglichst auf den Warmwasserbereich beschränkt werden, um das zum Trinken und für die Nahrungszubereitung genutzte Wasser weitgehend unverändert zu lassen. Grundsätzlich sind alle Trinkwas-sernachbehandlungsanlagen meldepflichtig und sollten daher nur nach Rücksprache mit den Stadtwerken eingebaut werden.

Der Einbau muss ausschließlich durch einen qualifizierten, in das Installateurverzeichnis des Wasserversorgungs- Unternehmens eingetragenen Installationsbetrieb erfolgen.

Weicheres Wasser durch Nano-Filtrationsverfahren im Pumpwerk Rems.

Aufgrund des Waschmittelgesetzes sind die Wasserversorgungsunternehmen gehalten, jährlich die Wasserhärte ihres Versorgungsgebietes bekannt zu geben. Mit diesen Hinweisen soll erreicht werden, dass die Waschmittel verbrauchsbewusst entsprechend den auf den Waschmittelpackungen angegebenen Mengen eingesetzt werden. Damit wird gewährleistet, dass die Abwasserbehandlungsanlagen und die Gewässer nicht übermäßig mit Phosphaten belastet werden.

 

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